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Warum jedes Unternehmen eine eigene Webseite braucht – Trotz sozialer Medien
Dez 16, 2023

In einer Zeit, in der sozia­le Medi­en wie Face­book, Insta­gram und Lin­ke­dIn schein­bar die Ober­hand in der digi­ta­len Mar­ke­ting­welt gewon­nen haben, könn­te man leicht den­ken, dass eine eige­ne Web­sei­te für Unter­neh­men über­flüs­sig gewor­den ist. Die­se Ansicht ist jedoch kurz­sich­tig. In die­sem Arti­kel beleuch­ten wir, war­um eine eige­ne Web­sei­te für Unter­neh­men nach wie vor das Fun­da­ment aller Online-Mar­ke­ting-Bemü­hun­gen dar­stellt, ins­be­son­de­re im Kon­text der Unbe­stän­dig­keit sozia­ler Medi­en­platt­for­men.

1. Unab­hän­gig­keit von Platt­form-Regeln:

Sozia­le Medi­en­platt­for­men kön­nen jeder­zeit ihre Nut­zungs­be­din­gun­gen und Algo­rith­men ändern, was enor­me Aus­wir­kun­gen auf die Sicht­bar­keit und Reich­wei­te von Unter­neh­mens­in­hal­ten haben kann. Unter­neh­men, die sich aus­schließ­lich auf sozia­le Medi­en ver­las­sen, set­zen sich einem Risi­ko aus, das ihre Mar­ke­ting­stra­te­gien und sogar ihre Exis­tenz bedro­hen kann. Eine eige­ne Web­sei­te hin­ge­gen bie­tet eine sta­bi­le Platt­form, die nicht den Lau­nen exter­ner Platt­for­men unter­wor­fen ist.

2. “Gelie­he­ne” Fol­lower und die Illu­si­on der Kon­trol­le:

Die Fol­lower auf sozia­len Medi­en sind in Wirk­lich­keit “gelie­hen”. Das bedeu­tet, dass das Unter­neh­men kei­nen direk­ten Zugang zu ihnen hat – alles läuft über die Platt­form. Wird ein Kon­to gesperrt oder die Platt­form in einem Schlüs­sel­markt ver­bo­ten (wie es kürz­lich mit Face­book in Russ­land geschah), ver­liert das Unter­neh­men sofort den Kon­takt zu sei­ner Com­mu­ni­ty. Eine eige­ne Web­sei­te mit einer Mai­ling­lis­te bie­tet hin­ge­gen eine direk­te und unab­hän­gi­ge Ver­bin­dung zu den Kun­den.

3. Pro­fes­sio­nel­les Image und Glaub­wür­dig­keit:

Eine eige­ne Web­sei­te signa­li­siert Pro­fes­sio­na­li­tät und Glaub­wür­dig­keit. Sozia­le Medi­en sind wich­tig für Inter­ak­ti­on und Enga­ge­ment, aber eine pro­fes­sio­nell gestal­te­te Web­sei­te stellt die Authen­ti­zi­tät und Serio­si­tät eines Unter­neh­mens unter Beweis. Sie ist das digi­ta­le Aus­hän­ge­schild, das ein umfas­sen­des Bild der Mar­ke ver­mit­telt.

4. Voll­stän­di­ge Kon­trol­le über Inhalt und Design:

Im Gegen­satz zu sozia­len Medi­en, die in Bezug auf Design und Prä­sen­ta­ti­on von Inhal­ten Ein­schrän­kun­gen auf­er­le­gen, bie­tet eine eige­ne Web­sei­te voll­stän­di­ge Kon­trol­le. Unter­neh­men kön­nen ihre Mar­ke genau so prä­sen­tie­ren, wie sie es für rich­tig hal­ten, was für eine kon­sis­ten­te Mar­ken­iden­ti­tät ent­schei­dend ist.

5. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) und Sicht­bar­keit:

Such­ma­schi­nen wie Goog­le bevor­zu­gen Inhal­te von Web­sei­ten gegen­über Inhal­ten von sozia­len Medi­en. Eine gut opti­mier­te Web­sei­te ver­bes­sert die Sicht­bar­keit eines Unter­neh­mens in Such­ma­schi­nen erheb­lich und zieht orga­ni­schen Traf­fic an, was auf sozia­len Medi­en so nicht mög­lich ist.

6. Daten­be­sitz und Kun­den­ana­ly­se:

Eine eige­ne Web­sei­te ermög­licht es, wert­vol­le Kun­den­da­ten direkt zu sam­meln und zu ana­ly­sie­ren. Die­se Infor­ma­tio­nen sind ent­schei­dend für das Ver­ständ­nis der Kun­den­be­dürf­nis­se und die Anpas­sung der Mar­ke­ting­stra­te­gien. In sozia­len Medi­en sind die Mög­lich­kei­ten zur Daten­er­fas­sung und ‑ana­ly­se begrenzt und abhän­gig von den Platt­form­richt­li­ni­en.

Fazit:

Wäh­rend sozia­le Medi­en wich­ti­ge Instru­men­te im Mar­ke­ting-Mix dar­stel­len, bleibt die eige­ne Web­sei­te das uner­schüt­ter­li­che Zen­trum der digi­ta­len Prä­senz eines Unter­neh­mens. Sie bie­tet nicht nur ein höhe­res Maß an Pro­fes­sio­na­li­tät und Kon­trol­le, son­dern schützt auch vor den Unwäg­bar­kei­ten und Ein­schrän­kun­gen der sozia­len Medi­en­platt­for­men. Die Inves­ti­ti­on in eine eige­ne, gut gestal­te­te und opti­mier­te Web­sei­te ist daher unver­zicht­bar für den lang­fris­ti­gen Erfolg und die Sicher­heit eines jeden Unter­neh­mens im digi­ta­len Zeit­al­ter.

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